Männer und Taschen – geht das überhaupt zusammen? Und wenn ja, wie muss sie sein, die Tasche für den coolen Typen? Lack oder Leder? Stoff oder Nylon? Modisch oder schlicht? Oder einfach ganz anders? Chick und Chap haben da ganz genaue Vorstellungen.
Ehrlich. Ich mag manche Spleens von Frauen. Gegen den immer wieder bemühten Schuhtick der Mädels habe ich absolut nichts einzuwenden. Klar – wenn es das dritte Paar goldene Ballerinas (die übrigens schon in den 80ern an den Füßen von Cyndi Lauper oder Boy George richtig scheiße waren) sein müssen, kann man schon mal die Kloschüssel anschreien, in Sachen High Heels erteile ich dagegen ungesehen jede Freigabe – quantitativ wie qualitativ.
Warum sich Frauen allerdings selbst mit Handtaschen aufwiegen müssen, ist mir ein ehrliches Rätsel. Aber gut – sollen sie machen. Das hält sie wenigstens von der Straße weg.
Was aber mal gar nicht geht, sind Frauen, die auf Männer mit Taschen stehen. Was soll das? Genauso wie ich mich weigere lederne Kulturtaschen ums Handgelenk zu binden, weigere ich mich großformatige Taschen, für die ich eh keinen Inhalt habe, um den Rumpf zu wickeln.
Freitag? Freitag-Taschen? Unisex-Taschen, die von Autobahnen ausgespuckt werden. Im Klartext: Da macht jemand aus Müll Handtaschen, gibt ihnen den Namen eines Wochentages und behauptet Recycling sei ein Modetrend. Und schon werden sämtliche Mädels feucht. Na klasse! Das zeigt mal wieder, dass man Frauen alles aber auch wirklich alles verkaufen kann. Männer und Taschen – das ist ungefähr so geschmeidig wie Jutta Dittfurth im kleinen Schwarzen. Daher ist das mit mir nicht zu machen.

am 18. Januar 2009 um 15:04
Nichts gegen Taschen, aber Freitag? Ich hasse die Dinger. Unpraktisch wie sonst was und optisch…