Katzen würden Whiskas kaufen
Frauen, die fast nackt um eine Stange tanzen und sich dabei von ihrer Katze beobachten lassen – das gibt es doch nicht. Gibt es doch! Und weil es das Web 2.0 gibt, dürfen wir das Ganze auch noch anschauen. Immer und immer wieder. Das Video und die Meinung von Chick und Chap dazu gibt es hier.
Warum nur müssen Frauen sich immer wieder genau so verhalten, wie Männer das gerne hätten – ganz egal, wie weit das von ihnen selbst weg ist? Dass es den Jungs gefällt, wenn sich Mädels zum heißen Beat halbnackt an Stangen räkeln und sich dabei höchstens von flauschigen Katzenbabies stören lassen, ist klar. Aber dass sich die Mädels immer wieder diesen Schuh an- und den Rest ausziehen, das ist doch ein Jammer.
Haben uns denn Jahrzehnte Frauenbewegung überhaupt nicht nach vorne gebracht? Stehen die feuchten Träume der Jungs immer noch so im Zentrum des weiblichen Interesses? Dabei könnten Frauen doch so viel mehr – aber nein, sie ziehen sich aus, hopsen nackt rum, knuddeln Kätzchen und stellen das Ganze auf YouTube.
Was wird Alice dazu sagen… Der ganze Kampf – umsonst! Frauen bleiben einfach nach wie vor so hinter ihren Möglichkeiten zurück. Und die hirnamputierte, lustgetriebene Männerwelt klatscht in die Hände. Erbärmlich!
Wer schon mal auf einer dieser Messen wie der Games Convention war, kennt neben den abgefahrenen Spielen dort, vor allem einen Grund, immer wieder zurückzukehren: Die Hostessen. Das sind dann meistens aufgepimpte Studentinnen, die an ihrer Uni Seminare zur Emanzipation der Frau belegen – auf diesen Messen aber mit High Heels und knappen Röcken steil gehen als gebe es kein Morgen mehr.
Quintessenz daraus: Es gibt Frauen, die wollen gar nicht wirklich als Person auf Augenhöhe gesehen werden, sondern. Die meisten wollen sich lieber nach allen Regeln der Kunst selbst erniedrigen. Ist ja auch okay. Für die Alice Schwarzers dieser Welt ist das allerdings ein dumpfer Schlag mitten ins Gesicht.
Heute habe ich im Internet ein Video gesehen, das zwar nichts mit Messe-Hostessen zu tun hat, das aber trotzdem wunderbar zeigt, wie es um den IQ und den Hang zur Selbsterniedrigung so manchen Mädels bestellt ist. Die Szenerie: Eine geistige Abrissbirne von einer Frau wickelt sich derart leidenschaftlich um eine Strip-Stange, als habe sie Kautschuk in den Hüften und Watte im Kopf. Und um den Bock noch fett zu machen, ist ihr einziger Zuschauer, eine Katze. Großartig! So will man(n) das doch sehen und denkt sich als Mann, der sowieso schon immer seinen Kopf über aufgeregte Gleichstellungsbeauftragte schüttelte: „Hiermit beende ich mein Plädoyer!“
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1. Kommentar von anette
geschrieben am: Januar 13, 2009 @ 13:27
hallo Chick,
dein eintrag spricht mir aus meinem tiefsten herzen!
diese frauen sind schuld daran das frauen als objekte betrachtet werden und über die man(n)schlechte abwertende witze und komentare zum besten geben kann.
da wünscht man sich ein mann zu sein so peinlich ist es was manche geschlechtsgenossinnen alles zu bieten haben.
ebenso in der tv-werbung bei den hygieneartikeln für die frau,…,
kopfschütteln…
gruß
anette
2. Kommentar von Chick
geschrieben am: Januar 15, 2009 @ 12:33
Hallo Anette,
schön, dass Du das auch so siehst. Es gibt viele mutige und starke Frauen, die viel bewegt und geändert haben. Aber Rückschläge wie Verona Feldbusch oder eben auch die Damen aus der Yogurette-Werbung machen immer wieder so einiges kaputt…
Liebe Grüße
Chick
3. Kommentar von anette
geschrieben am: Januar 15, 2009 @ 13:29
hallo chick,
ganz genau wie die frau die durchs büro läuft und alle blätter fliegen hinter ihr her,weil sie so viel frische in ihrem slip hat…,kann man sich nur an den kopf greifen
liebe grüße
anette
4. Kommentar von Wolle
geschrieben am: Januar 15, 2009 @ 16:09
Ich fand den Spot eigentlich nicht schlecht.